Gedera Museum, Heimatmuseum in Gedera, Israel.
Das Gedera Museum befindet sich in einem historischen Steingebäude namens Beit Mintz und beherbergt Fotografien, Dokumente und Gegenstände aus der Zeit der lokalen Besiedlung. Die Sammlungen dokumentieren das Leben und die Entwicklung der frühen Bewohner dieser Region.
Moshe und Rachel Mintz errichteten das zweistöckige Haus 1924 während der Vierten Alija am Ende der Hauptstraße von Gedera, der Habiluim-Straße. Der westliche Teil war ein Wohnhaus; der östliche diente als Volkshaus für die Feiern der Kolonie und Filmvorführungen. Moshe Mintz, der nach seiner Auswanderung in die USA Kinderarzt wurde, schenkte das Gebäude der Kolonie. 1986 wurde es restauriert und zum Ortsmuseum.
Das Museum zeigt, wie die frühen Bewohner hier lebten und arbeiteten, mit Fokus auf ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten und gemeinsamen Aktivitäten. Die Ausstellungen vermitteln ein Bild davon, wie eine kleine Gemeinschaft in dieser Gegend Wurzeln schlug und sich entwickelte.
Das Gebäude steht am Ende der Habiluim-Straße, der Hauptstraße von Gedera, und hat zwei Stockwerke, anders als die eingeschossigen Bauernhäuser der Umgebung. Die ethnografische Sammlung befindet sich im früheren Volkshaus im Ostflügel, im Erdgeschoss sind die am Ort gefundenen Altertümer ausgestellt. Im Obergeschoss werden wechselnde Kunstausstellungen gezeigt.
Das Gebäude besteht aus zwei Teilen: dem westlichen Wohntrakt und dem östlichen ehemaligen Volkshaus, in dem die Kolonie Feste feierte und Filme vorführte. Moshe Mintz, der nach seiner Auswanderung in die USA Kinderarzt wurde, schenkte das Haus Gedera. 1986 restauriert, steht es unter Denkmalschutz des Rates für die Erhaltung von Stätten.
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