HaSanhedrin Garden, Garten mit antiken Gräbern in Jerusalem, Israel.
Der HaSanhedrin-Garten ist ein gepflanzter Hain von 28 Dunam im Viertel Sanhedria im Norden Jerusalems, südlich des Nahal Tzofim. Es herrschen Kiefern und Zypressen vor, zusammen mit großen Waldbäumen wie dem Judasbaum und der Tabor-Eiche; die Felshänge und Felsaufschlüsse tragen typische Mauerflora. In die Aufschlüsse sind Dutzende in den Fels gehauene Grabanlagen aus der römischen Zeit Palästinas eingetieft; sie wurden fälschlich Sanhedrin-Gräber genannt und gaben dem Garten seinen Namen.
Die Stadtverwaltung Jerusalems begann 1949 mit der Anlage des Gartens um die in den Fels gehauenen Gräber, die Sanhedrin-Gräber genannt werden. 1958 kaufte das Religionsministerium die Grabhöhle und stritt danach mit der Stadt über deren Verwaltung, nachdem es Eintritt zu erheben begann. Ab 1966 fanden im Garten die ersten großen Mimouna-Feiern Israels statt, zu denen Juden aus Marokko aus dem ganzen Land anreisten; 1971 zog das Fest in den größeren Sacher-Park um. 2017 wurden der Garten und die Grabanlage von der Stadt und der Israelischen Altertumsbehörde restauriert.
Der Name des Gartens stammt von den Dutzenden in den Fels gehauenen Grabanlagen aus römischer Zeit, die lange als Sanhedrin-Gräber bezeichnet wurden, obwohl diese Zuschreibung falsch ist. Ab 1966 fanden im Garten die ersten großen öffentlichen Mimouna-Feiern für marokkanische Juden statt; 1969 kamen etwa 20.000 Menschen, 1970 rund 30.000, und El Al flog Juden aus Frankreich ein. 1971 zogen die Feiern in den Gan Sacher um.
Der Garten liegt im Viertel Sanhedria im Norden Jerusalems, südlich des Nahal Tzofim, und umfasst 28 Dunam. 2017 wurde er von der Stadtverwaltung Jerusalem gemeinsam mit der Israelischen Altertumsbehörde instand gesetzt, die auch die Grabanlage restaurierte. Ein Teil der Grabhöhlen lag in der entmilitarisierten Zone der Grenzlinie von 1949 bis 1967, weshalb das Gehölz kleiner ist als ursprünglich.
Die Gräber heißen fälschlich „Sanhedrin-Gräber“: Es sind Grabanlagen aus römischer Zeit, nicht der Sitz des jüdischen Rates. Auf den 28 Dunam des Gartens liegen Dutzende in den Fels gehauene Kammern, von denen einige bis 1967 im Niemandsland an der jordanischen Grenze lagen.
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