Memorials in Jerusalem to the 1967 Arab-Israeli War, Kriegsgedenkstätte Kenotaph in Jerusalem, Israel.
Nach dem Sechstagekrieg wurden in Jerusalem zweiundzwanzig Gedenkstätten errichtet, fast alle israelisch. Zehn von ihnen, 1968 eingeweiht, haben dieselbe Form: eine breite aufrechte Steinplatte auf einem Hügel aus örtlichen Steinen, oben das Emblem der Brigade, darunter die Namen der Gefallenen und die Umstände ihres Todes, am Rand die Inschrift „Jerusalem, Ijar 5727“. Jede Platte ist von einem kleinen Garten umgeben.
Das Denkmal wurde errichtet, um israelische Soldaten zu ehren, die in dem Krieg starben, der 1967 die Grenzen im Nahen Osten neu gestaltete. Dieser militärische Konflikt dauerte nur sechs Tage, veränderte aber die Geopolitik der Region grundlegend.
Jedes Jahr versammeln sich hier Familien, Veteranen und Regierungsbeamte zu Gedenkfeiern, um derer zu gedenken, die 1967 ihr Leben verloren haben. Die Zeremonien verbinden Trauer mit dem Gefühl einer gemeinsamen Vergangenheit, die für viele Menschen in der Stadt lebendig bleibt.
Das Denkmal ist das ganze Jahr über zugänglich und Besucher können die verschiedenen Bereiche selbstständig erkunden, ohne dass besondere Voraussetzungen erforderlich sind. Der Ort liegt zentral in Jerusalem und ist leicht zu Fuß erreichbar, wobei Informationstafeln bei der Orientierung helfen.
Die Stätte Givat HaTahmoshet bewahrt Bunker, Schützengräben und Gebäude des im Kampf eroberten jordanischen Militärpostens und zeigt israelische Militärfahrzeuge und Waffen. Der Museumsbereich befindet sich in Gewölbebauten, und das Denkmal für die Gefallenen des Bataillons 66 steht am höchsten Punkt der Stätte.
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