Belmont, Kreuzfahrerfestung in den Jerusalemer Hügeln, Israel.
Belmont ist eine Burgruine auf dem Tel Tzova in den Judäischen Bergen, die sich 769 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Die steinernen Mauern im Norden und Westen geben einen Einblick in die Bauweise dieser mittelalterlichen Anlage und bieten Ausblicke über die Judäische Landschaft.
Die Festung wurde zwischen 1140 und 1160 von den Johannitern gebaut und diente als wichtiger Außenposten in der Region. Sie fiel 1187 an Saladins Truppen, nachdem dieser die Region nach der Schlacht von Hattin erobert hatte.
Die Ruinen zeigen Konstruktionstechniken der Kreuzfahrer aus dem Mittelalter, mit Steinmauern, die noch immer die militärische Planung dieser Epoche erkennen lassen. Besucher sehen hier, wie die damaligen Baumeister die Festung in die Landschaft integrierten.
Der Ort ist von der Hauptstraße aus erreichbar und verfügt über kostenlose Parkplätze sowie einen freien Zugang. Markierte Wege führen vom Parkplatz zu den Ruinen und ermöglichen eine sichere Navigation über das Gelände.
Zwei alte Bäume bewachen den Eingang: eine Eiche, die etwa 800 Jahre alt ist, und ein Olivenbaum mit einem Alter von etwa 1200 Jahren. Diese Bäume sind stumme Zeugen der Epochen, die sich auf diesem Hügel ereignet haben.
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