Archaeological Museum Beit Miriam, Archäologisches Museum in Luftwaffenbasis Palmachim, Israel
Das Archäologische Museum Beit Miriam liegt auf einer Klippe im Kibbuz Palmachim; seine zwei Flügel verbindet eine Pergola mit Innenhof, entworfen vom Architekten Shmuel Bickels mit Dachfenstern für Tageslicht. Der ältere Flügel zeigt Funde vom Neolithikum bis zur späten arabischen Zeit, darunter einen byzantinischen Mosaikboden aus Yavne-Yam, chalkolithische Ossuare und eine bebilderte Karte des mediterranen Seehandels. Der zweite Flügel „Das Meer und seine Fülle“ versammelt Anker, Öllampen, Goldschmuck, Glas und Gewichte aus dem Hafen von Yavne-Yam sowie Unterwasserfotos und Schiffsmodelle.
Das Museum entstand aus Funden, die beim Ausheben der Fundamente des Kibbuz Palmachim zutage kamen, und aus Gegenständen, die die Fischer des Kibbuz aus dem Meer zogen. 1969 gründete der Kibbuz es; Shmuel Lipshitz benannte es nach seiner Frau Miriam, die beim Sammeln der ersten Scherben geholfen hatte. Der Architekt Shmuel Bickels entwarf den Bau, später kam ein Flügel für die Funde aus Yavne-Yam hinzu.
Das Museum ist nach Miriam benannt, der Frau des Gründers Shmuel Lipshitz, die half, die ersten Scherben zu sammeln; der Architekt Shmuel Bickels, Erbauer des Mishkan LeOmanut, ließ Dachfenster für Tageslicht einbauen. Draußen steht eine Marmorsäule mit sieben frühislamischen arabischen Inschriften von Reisenden, die Allah um sichere Reise und Märtyrertod baten.
Das Museum befindet sich auf einem aktiven Luftwaffenstützpunkt und ist nur nach vorheriger Anmeldung für Besucher zugänglich. Für Besuchsanmeldungen und weitere Informationen sollte man sich im Voraus in Verbindung setzen.
Das Museum beherbergt eine spezialisierte Sammlung zur Meeresarchäologie, die sich auf die Geschichte der Küstensiedlungen konzentriert. Diese Fokussierung auf maritime Funde und Handelsrouten ist in dieser Region selten dokumentiert.
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