Nowy Dom Polski, Jerusalem, Frauenkloster und Pilgerhaus in Mea Shearim, Jerusalem.
Nowy Dom Polski ist ein Kloster und Pilgerhaus der polnischen Elisabethschwestern, nördlich des Damaskustors außerhalb der Mauern der Altstadt gelegen. Der 1934 begonnene Bau wurde am 21. Dezember 1941 fertiggestellt und geweiht. Er bietet mehrere Dutzend Betten in Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmern mit Bad sowie eine Kapelle, einen Freizeitraum, eine schattige Dachterrasse und einen Speisesaal.
Die Elisabeth-Schwestern kauften 1934 das Grundstück nördlich des Damaskustors; der Bau, durch Geldmangel verzögert, wurde mit Hilfe polnischer Soldaten der Karpaten-Schützen-Brigade und Bischof Józef Gawlinas fertiggestellt. Die Weihe erfolgte am 21. Dezember 1941. Am 1. Juni 1948 verließen die Schwestern das Haus unter Militärbegleitung und fanden es zwei Jahre später verwüstet vor.
Das Haus wird von polnischen Elisabethanerinnen aus der Provinz Poznań geführt, die 1931 auf den Aufruf von Kardinal August Hlond nach Jerusalem kamen, um Pilger zu betreuen. In der Kapelle wird die Messe gefeiert, im Speisesaal werden Frühstück und Abendessen serviert. Die Dachterrasse ist beschattet.
Das Pilgerhaus hat mehrere Dutzend Betten in Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmern, jedes mit Bad. Aufgenommen werden sowohl Pilgergruppen als auch einzelne Pilger. Zur Verfügung stehen eine Kapelle, ein Freizeitraum, eine schattige Dachterrasse und ein Speisesaal, in dem Frühstück und Mittag-Abendessen serviert werden.
Nach dem Krieg von 1948 mussten die Schwestern das Gelände für zwei Jahre verlassen und fanden bei ihrer Rückkehr erhebliche Zerstörungen vor. Diese Erfahrung ist ein Teil der lokalen Geschichte, die bis heute in der Präsenz des Hauses nachklingt.
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