Solomon's Pillars, Felsformation im Timna-Tal, Israel.
Die Säulen Salomos sind eine Gruppe hoher Sandsteinsäulen im Timna-Tal nördlich von Eilat, die etwa 40 Meter hoch sind. Wind und Wasser erodierten den roten Sandstein entlang von Bruchlinien und trennten gerundete Säulen in Hellbraun und Beige mit dunklen senkrechten Spalten; am Fuß liegen lose Blöcke und Schutt desselben Steins auf flachem, sandigem Wüstenboden.
Ägyptische Bergbauexpeditionen erreichten Timna im 14. Jahrhundert v. Chr. und förderten Kupfer bis zum 12. Jahrhundert v. Chr., als die Mannschaften abgezogen wurden und die Minen an die Midianiter, später vielleicht an die Edomiter übergingen. Am Fuß der Säulen errichteten sie einen Tempel für Hathor, die Göttin des Bergbaus, gegründet unter Sethos I. (1294–1279 v. Chr.) und erneuert unter Ramses II. (1279–1213 v. Chr.), genutzt bis Ramses V. (1147–1143 v. Chr.). Ausgrabungen fanden Sphinx- und Frauenköpfe aus Sandstein sowie eine Felsstele Ramses' III.
Der Name stammt von dem biblischen Archäologen Nelson Gluck, der in den 1930er- und 1940er-Jahren die Minen im Timna-Tal mit den Kupferminen König Salomos gleichsetzte. Am Fuß der Säulen errichteten die Ägypter, die im 14. bis 12. Jahrhundert v. Chr. Kupfer abbauten, einen Tempel für Hathor, die Göttin des Bergbaus; nach ihrem Abzug nutzten ihn die Midianiter, deckten ihn mit Zeltstoff und stellten eine Kupferschlange im Allerheiligsten auf.
Besucher sollten früh morgens kommen, um der intensiven Mittagshitze auszuweichen und die beste Sichtweite zu haben. Ausreichend Wasser mitnehmen ist notwendig, da das Gebiet völlig schattenlos ist und die Sonne sehr intensiv scheint.
Mit den Jahrtausenden haben starke Regenfälle und Windkräfte natürliche Treppen und Auswaschungen in die Felswände geschliffen, die es Besuchern ermöglichen, über diese erosiven Strukturen emporzuklettern. Diese von Natur geschaffenen Treppen verändern sich ständig, da der Erosionsprozess fortdauert.
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