Tanur waterfall, 30-Meter-Wasserfall im Nahal-Ayun-Naturreservat, Israel
Der Tanur-Wasserfall ist ein etwa 30 Meter hohes Gewässer in der Natur Nahal Ayun und bildet einen senkrechten Absturz über Kalksteinklippen, der in ein natürliches Becken unter dem Fels mündet. Das Wasser fließt kontinuierlich und schafft ein ruhiges, klares Bassin, das von steilen Felswänden umgeben ist.
1929, während seiner Zeit in Metula, gründete Franz van der Horst die Jugendvereinigung „Lema'an HaShed“. Ihre Mitglieder legten einen Zugangsweg zum Wasserfall mit in den Fels gehauenen Stufen an und pflanzten rund 700 Pappeln, die das PICA stiftete. Ende 1964 begann der Verband der Naturschutzgebiete, einen Weg anzulegen, der den oberen Wasserfall mit dem Tanur-Wasserfall verbindet.
Der Name stammt wohl vom arabischen „tanura“ (Rock) nach der Form des Falls oder von der Ähnlichkeit mit einem Tonofen (Tabun). Der Dichter Yaakov Sharett erwähnt den Tanur in seinem Lied „Tiyul baGalil“, und der Wasserbetrieb für Metula, Kirjat Schmona und Madschdal Schams heißt nach dem Wasserfall Mei HaTanur.
Der Zugang erfolgt über zwei markierte Wege durch das Naturschutzgebiet, wobei die kürzere Route etwa eine halbe Stunde dauert. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da die Felswege rutschig sein können, besonders wenn das Wasser feucht macht.
Der regionale Wasserversorger für Metula, Kirjat Schmona, Madschdal Schams, Ein Qiniyye, Katzrin, Mas'ade und Buq'ata heißt „Mei HaTanur“ nach dem Wasserfall. Der Bach kommt zudem in Yaakov Sharets Lied „Tiyul BaGalil“ mit der Musik von Rafi Ben Moshe vor.
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