Tel Dan Nature Reserve, Naturschutzgebiet nahe dem Berg Hermon, Israel
Das Tel-Dan-Naturschutzgebiet ist ein geschütztes Areal im Hulatal mit Wäldern, Quellen und archäologischen Fundstätten auf etwa einem halben Quadratkilometer. Das Gelände wird von Wegen durchzogen, die zu antiken Ruinen und natürlichen Wasserquellen führen, die in den Jordan fließen.
Archäologische Grabungen zeigen, dass die Siedlung bereits im 18. Jahrhundert vor Christus bestand und sich über lange Zeit entwickelte. Bedeutende Funde wie Stadtmauern, Tore und eine berühmte Inschrift dokumentieren die wichtige Rolle des Ortes in der antiken Welt.
Der Ort ist nach dem Stamm Dan benannt, der sich hier in biblischen Zeiten niederließ und die Siedlung prägte. Besucher können dies in der Anordnung der archäologischen Stätten erkennen, die die frühe Besiedlung und Nutzung des Geländes widerspiegeln.
Der Besuch ist gut vorbereitet: Es gibt Wege mit guter Zugänglichkeit, ein Informationszentrum zum Lernen über die Stätte und Rastplätze zum Ausruhen. Ein flaches Wasserbecken bietet Erfrischung bei warmem Wetter, und das Gelände ist leicht zu erkunden.
Der Feuersalamander erreicht hier die Südgrenze seines Verbreitungsgebiets, wohin er über den Syrisch-Afrikanischen Graben gelangte; die Reserve beherbergt zudem den südlichsten Standort des Sumpffarns. Ein Brand 2008, vermutlich Brandstiftung, zerstörte 50 Dunam und eine 2000 Jahre alte Atlantische Terpentin-Pistazie, deren Reste noch zu sehen sind.
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