Omrit, Archäologische Stätte auf den Golanhöhen, Israel.
Omrit ist eine archäologische Stätte mit den Überresten von drei übereinander errichteten Tempeln aus der römischen Zeit. Die Tempel zeigen weiße Marmorsäulen und korinthische Kapitelle, die auf einem erhöhten Plateau mit Blick auf das Hulatal und den Hermon stehen.
Der Tempelbau begann um 20 v.Chr. unter der Herrschaft des Herodes des Großen und zeigt die römische Macht in dieser Region. Die übereinander errichteten Strukturen belegen eine lange Nutzungsphase mit mehreren Bauphasen über Generationen hinweg.
Die Bautechniken des Tempels zeigen die Integration römischer Architekturpraktiken mit lokalen Methoden durch Steinschnittmuster und Konstruktion.
Die Stätte befindet sich etwa 4 Kilometer südwestlich von Banias und ist leicht zu Fuß erreichbar. Der Besuch funktioniert am besten während der trockeneren Monate, wenn die Wege in gutem Zustand sind.
Eine unterirdische Wasserleitung speiste den Tempel mit Wasser von nordöstlichen Quellen und belegt fortschrittliche römische Ingenieurstechniken. Dieses Wassersystem ermöglichte den Betrieb des Komplexes selbst in trockenen Perioden.
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