1997 Israeli helicopter disaster monument, Gedenkstätte für die Hubschrauberkatastrophe von 1997 in Obergaliläa, Israel
Die Gedenkstätte für die 73 Opfer der Hubschrauberkatastrophe vom 4. Februar 1997 liegt am Nahal Dan neben dem Kibbuz Dafna, an der Absturzstelle. Ihr Grundriss folgt der Form eines Hubschraubers: Ein rundes Wasserbecken in der Mitte trägt die Namen der Opfer, das Wasser läuft über seine Ränder, Wege führen zu einem äußeren Rundweg mit 73 kalksteinen in Menschenhöhe. Ein Hauptweg verläuft nach Süden entlang eines Wassergrabens zu einem Becken am Eingang und endet an einem Kalksteinfelsen in Form des Heckrotors.
Die Katastrophe ereignete sich am 4. Februar 1997, als zwei Militärhubschrauber in der Luft zusammenprallten und 73 Menschen starben. Das Denkmal wurde an diesem Ort errichtet, um das Gedächtnis an diese Tragödie für zukünftige Generationen zu bewahren.
Die Gedenkstätte wird vom Verein zum Gedenken an die Opfer der Hubschrauberkatastrophe unter dem Vorsitz von Raya Apner, deren Sohn Avi bei dem Unglück starb, instand gehalten. Auf dem Gelände finden Gedenkfeiern, Chorkonzerte und Vorträge statt; die 73 Steine tragen die Namen der Opfer.
Der Ort liegt in der Nähe des Kibbutz Dafna und verfügt über Parkplätze und informative Tafeln, die Besuchern helfen, die Geschichte zu verstehen. Sowohl Einzelbesucher als auch größere Gruppen können den Ort besuchen, müssen aber mit einfachen Bedingungen rechnen.
Die Gedenkstätte wurde mit der Architektin Shlomit Shlomo, den Gartengestaltern Haim Cohen und Gilad Sharon sowie den Bildhauern Rami Feldstein, Sidor Cohen und Gershon Heiman gestaltet, unterstützt vom Bildhauer Dani Karavan. Der Unternehmer Arcadi Gaydamak finanzierte etwa die Hälfte der Baukosten, und die Anlage wird von einem Verein unter Vorsitz von Raya Apner erhalten, deren Sohn Avi beim Absturz starb.
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