Manali, Bergstation im Kullu-Tal, Indien
Diese Bergstation liegt auf etwa 2050 Meter Höhe entlang des Beas-Flusses, umgeben von Bergen und dichten Wäldern der Region Himachal Pradesh. Die Siedlung erstreckt sich durch ein breites Tal mit Blick auf vergletscherte Gipfel im Norden und bewaldete Hänge auf beiden Seiten.
Der Ort leitet seinen Namen von Manu-Alaya ab und bezieht sich auf den antiken hinduistischen Weisen Manu, der gemäß religiösen Schriften nach der großen Flut hier meditierte. Über Jahrhunderte blieb die Gegend eine dünn besiedelte pastorale Region, bevor sie im 20. Jahrhundert als Erholungsort erschlossen wurde.
Die Hadimba-Tempelanlage aus dem frühen 16. Jahrhundert zeigt traditionelle Himalaya-Baukunst mit ihrer mehrstöckigen Pagodenkonstruktion aus Holz und Stein. Besucher erleben hier täglich lokale Rituale und Zeremonien, die bis heute Teil des Gemeindelebens sind.
Der nächste Flughafen liegt etwa 50 Kilometer südlich in Bhuntar mit Verbindungen nach Delhi während der Hauptsaison. Straßen führen bergauf durch viele Kurven, daher sollten Reisende extra Zeit für An- und Abreise einplanen und auf mögliche Wetterverzögerungen vorbereitet sein.
Im Vashishta-Tempel befinden sich natürliche heiße Quellen, in denen Besucher thermale Bäder nehmen können, während sie auf schneebedeckte Gipfel blicken. Das Quellwasser tritt ganzjährig mit konstanter Temperatur aus und wird sowohl für Baden als auch für Rituale genutzt.
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