Lakkadiven, Koralleninselgruppe im Arabischen Meer, Indien
Die Lakkadiven sind eine Inselgruppe aus etwa 36 Koralleninseln in der Arabischen See vor der südwestlichen Küste Indiens. Die Inseln sind von Lagunen und flachen Gewässern umgeben, die das Ökosystem und die Küstenlandschaft prägen.
Die Inseln wurden von arabischen Händlern bereist, später von Portugiesen kontrolliert und kamen 1877 unter britische Herrschaft. Diese wechselvolle Geschichte hat die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Inseln geprägt.
Die Einwohner sprechen Malayalam und bewahren ihre Traditionen der Fischerei sowie die Handwerk der Kokosfaserverarbeitung. Diese Praktiken sind im täglichen Leben sichtbar und prägen das Gesicht der Inseln.
Die Inseln sind per Flugzeug oder Fähre von der Küste erreichbar, wobei Fremde einige Bereiche nicht besuchen dürfen. Es ist ratsam, sich vor der Reise über die geltenden Zutrittsregeln zu informieren.
Die Gewässer um die Inseln bilden ausgedehnte Lagunen mit einer vielfältigen Korallenflora, die selten sichtbar sind und die Tierwelt stützen. Schnorchler und Taucher entdecken hier submarinen Welten, die sich deutlich von den landgestützten Erlebnissen unterscheiden.
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