Rajahmundry, Verwaltungszentrum im Distrikt East Godavari, Indien
Rajahmundry ist eine Stadt im Bezirk East Godavari in Indien und liegt am Ufer des Godavari-Flusses. Die Stadt erstreckt sich auf beiden Seiten des Flusses und ist durch eine große Stahlbrücke verbunden, während sich dahinter weite Ebenen mit Reisfeldern und Obsthainen ausbreiten.
Ein Herrscher der östlichen Chalukya-Dynastie gründete den Ort im elften Jahrhundert als Verwaltungszentrum. Später wurde er in die Madras-Präsidentschaft eingegliedert, bis er in den 1920er Jahren als eigenständige Einheit herausgelöst wurde.
Die Stadt ist nach Rajaraja Narendra benannt, dem Herrscher, der sie gründete, und trägt seinen Namen bis heute. Entlang der Flussufer erkennt man noch die alten Bathing Ghats, die Treppen zum Wasser, wo Bewohner morgens ihre Rituale durchführen.
Bootsfahrten auf dem Fluss bieten eine ruhige Möglichkeit, die Stadt vom Wasser aus zu sehen, besonders am Abend. Die Straßen im Zentrum füllen sich gegen Mittag, weshalb der frühe Morgen sich besser für einen Rundgang eignet.
Gärtnereien rund um die Stadt ziehen Großhändler aus ganz Südindien an, die hierher kommen, um Blumen für Feste und Zeremonien zu kaufen. Die bunten Märkte am Flussufer, auf denen täglich Jasmin und Ringelblumen verkauft werden, verströmen einen intensiven Duft.
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