Malabarküste, Historische Küste in Kerala, Indien
Die Malabarküste ist eine Küstenregion im Südwesten Indiens, die sich über 845 Kilometer zwischen dem Arabischen Meer und den Westghats erstreckt. Die gesamte Region umfasst sandige Strände, dichte Palmenhainen und zahlreiche Flussmündungen, die sich ins Meer ergießen.
Europäische Händler aus Portugal erreichten diese Küste Ende des 15. Jahrhunderts auf der Suche nach Pfeffer und anderen Gewürzen. Später kamen auch niederländische und französische Kaufleute, die Handelsposten entlang der Küste einrichteten.
Der Name stammt vom Wort "Maleyaalam", das sich auf die lokale Sprache Malayalam bezieht, und europäische Händler brachten ihn nach Europa zurück. Entlang der Küste finden sich noch heute Fischergemeinschaften, die ihre traditionellen Netze am frühen Morgen ins Meer werfen.
Man erreicht die Küstenorte über Flughäfen in Kozhikode, Kannur und Mangalore, von wo aus lokale Busse regelmäßig fahren. Während der Monsunzeit zwischen Juni und September kann starker Regen die Reisebedingungen erschweren.
Unter der Wasseroberfläche liegen zahlreiche Schiffswracks aus der Kolonialzeit, die heute als künstliche Riffe dienen. Diese versunkenen Schiffe ziehen Schwärme von Fischen an und schaffen kleine Unterwasser-Ökosysteme entlang der Küste.
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