Kalimpong, Berggemeinde in Westbengalen, Indien
Kalimpong ist eine Gemeinde im Bundesstaat Westbengalen in Indien, die auf einem schmalen Gebirgskamm in 1.247 Meter Höhe liegt und von bewaldeten Hügeln und fernen Gipfeln umgeben ist. Die Straßen schlängeln sich an Steinhäusern, Geschäften und Gebetsstätten vorbei, während die Luft kühl bleibt und Wolken sich oft zwischen den Tälern sammeln.
Die britische Verwaltung nahm das Gebiet nach dem Krieg gegen Bhutan im Jahr 1864 in Besitz und baute es als Handelsknotenpunkt zwischen Indien und Tibet aus. Missionare gründeten später Schulen und Kirchen, während sich Händler und Bauern aus den umliegenden Tälern hier niederließen.
Das Erbe zeigt sich in buddhistischen Klöstern und hinduistischen Tempeln, die über die bewaldeten Hänge verstreut sind und bei religiösen Festen zum Mittelpunkt der örtlichen Gemeinschaft werden. Händler verkaufen auf kleinen Märkten Kunsthandwerk wie handgewebte Stoffe und geschnitzte Gegenstände, während ältere Bewohner auf den Stufen der Gebetshäuser zusammensitzen und in mehreren Sprachen miteinander sprechen.
Besucher erreichen den Ort über die Nationalstraße 10 von Siliguri aus, wobei Busse und Sammeltaxis regelmäßig zwischen den größeren Städten der Region verkehren. Die beste Reisezeit liegt zwischen Oktober und Mai, wenn klares Wetter die Fernsicht auf die Berge ermöglicht.
Mehrere Baumschulen züchten seit Jahrzehnten Orchideen und Gladiolen, die per Lastwagen in andere indische Städte transportiert werden. Die Gärtner wählen die Pflanzen von Hand aus und verpacken sie in feuchte Erde, bevor sie die lange Fahrt ins Flachland antreten.
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