Magadi, Siedlung in Indien
Magadi ist eine Kleinstadt im Ramanagara-Distrikt im indischen Bundesstaat Karnataka, etwa eine Stunde westlich von Bengaluru gelegen. Die Ortschaft hat ein kompaktes Zentrum mit engen Gassen, alten Steingebäuden und einem lokalen Markt.
Magadi war während der Herrschaft der Hoysala und der Vijayanagara-Reiche im Mittelalter ein bedeutender Ort und wurde im 16. Jahrhundert zu einem lokalen Machtzentrum. Im Jahr 1728 wurde die Stadt vom Mysore-Heer eingenommen, was eine neue politische Ära für die Region einläutete.
In Magadi dreht sich das gesellschaftliche Leben um den Ranganathaswamy-Tempel, der an Festtagen von Gläubigen aus der ganzen Umgebung aufgesucht wird. Die Tempelanlage im dravidischen Stil mit ihren gemeißelten Steintürmen ist der sichtbarste Mittelpunkt des Ortes.
Die Monate von November bis Februar sind angenehmer zum Erkunden, da es dann deutlich kühler ist als im Rest des Jahres. Magadi eignet sich gut für einen Tagesausflug von Bengaluru aus, und bequemes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Innenstadt am besten zu Fuß erkundet wird.
Magadi ist der Geburtsort von Kempegowda, dem Anführer, der im 16. Jahrhundert Bengaluru gründete, und seine Geschichte ist eng mit der der heutigen Millionenmetropole verbunden. Die Wälder rund um die Stadt gelten als Leopardengebiet, und Sichtungen dieser Tiere sind in der Umgebung keine Seltenheit.
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