Kokrajhar, Siedlung in Indien
Kokrajhar ist eine Stadt im Kokrajhar-Distrikt im Bundesstaat Assam im Nordosten Indiens und gilt als Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum der Region Bodoland. Die Stadt liegt in einer flachen, von Feldern und gelegentlichen Baumgruppen geprägten Ebene, die von sanften Hügeln in der Ferne umrahmt wird.
Das Gebiet um Kokrajhar stand bis 1865 unter der Kontrolle des Königreichs Bhutan und war im Laufe der Zeit Schauplatz mehrerer Grenzüberfälle. Nach dem Duar-Krieg übernahm die britische Kolonialverwaltung die Region, und sie wurde nach der Unabhängigkeit in die indische Union eingegliedert.
Kokrajhar ist vor allem als Heimat der Bodo bekannt, einer der größten indigenen Gruppen Nordostindiens, und ihre Kultur prägt das Alltagsleben der Stadt. Auf lokalen Märkten findet man traditionelle Webwaren aus der Region, die nach alten Mustern gefertigt werden.
Kokrajhar verfügt über einen Bahnhof, der gut an die wichtigsten Linien des Landes angebunden ist und Verbindungen zu Städten wie Kolkata, Neu-Delhi und Guwahati bietet. Innerhalb der Stadt sind die meisten Orte zu Fuß oder per Fahrrad erreichbar, und Motorradrikschas stehen für längere Strecken zur Verfügung.
Kokrajhar hat mehrere Fußballspieler hervorgebracht, die auf nationaler Ebene bekannt wurden, und das Spiel ist in der Stadt tief verwurzelt. Auf öffentlichen Plätzen und auf improvisierten Plätzen in den Vierteln wird regelmäßig gespielt, oft bis in die Abendstunden.
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