Egmore, Verkehrsknotenpunkt in Chennai, Indien
Egmore ist ein Wohn- und Handelsviertel im Norden von Chennai, das sich entlang des Coovum River erstreckt. Der Bezirk ist geprägt durch das Bahnhofsgebiet, das den Ort mit mehreren Linien durchquert und zahlreiche tägliche Pendler anzieht.
Das Gebiet war während der Chola-Dynastie ein wichtiges Verwaltungszentrum und wurde in königlichen Inschriften erwähnt. Später wurde es zu einem modernen Verkehrsknotenpunkt mit dem Bau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert.
Das Viertel war schon immer ein Ort für Bildung und Wissensaustausch: Das Regierungsmuseum, die Staatsarchive und mehrere Lehrinstitute haben sich hier konzentriert. Diese Einrichtungen zeigen, wie wichtig der Bezirk für die intellektuelle Entwicklung der Stadt ist.
Der Bahnhof ist der Hauptzugang für Reisende und von verschiedenen Buslinien gut erreichbar. Wer zu Fuß unterwegs ist, findet den Bereich um den Bahnhof besonders lebhaft, mit vielen kleinen Läden und Cafés.
Ein Waisenhaus aus dem Jahr 1796 hier war Schauplatz einer pädagogischen Revolution, die später weltweit verbreitet wurde. Das Madras-System entwickelte neue Methoden für Gruppenunterricht, die Schulen überall zu kopieren begannen.
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