Sankoo, Bergstadt im Bezirk Kargil, Indien
Sankoo ist eine Siedlung in einem talkesselförmigen Tal, wo drei Flüsse zusammenfließen und von dichten Pappel- und Weidenbeständen umgeben sind. Der Ort liegt etwa 42 Kilometer von Kargil entfernt und bietet Blick auf eine von Flussläufen geprägte Landschaft.
Im 16. Jahrhundert wurde Sankoo zum Ort eines bedeutenden religiösen Umbruchs, als der buddhistische König Thi-Namgyal einen muslimischen Gelehrten aus Kaschmir einlud. Diese Einladung veränderte das spirituelle Leben der Region grundlegend.
Die Einwohner bewirtschaften hier traditionell Gerste und nutzen das Bewässerungssystem der nahen Flüsse für ihre Felder. Die Landwirtschaft prägt bis heute das tägliche Leben und verbindet die Menschen mit der Umgebung.
Die Straßenverbindungen von Kargil sind zwischen April und September nutzbar, wenn Wetterbedingungen Reisen durch die Region ermöglichen. Besucher sollten diese Monate für einen komfortablen Zugang einplanen.
Der Ort beherbergt ein Heiligtum namens Karpo-Kharon, das auf den Grundmauern eines ehemaligen Sommerpalastes erbaut wurde. Das Bauwerk erinnert an den Moment, als sich die religiöse Identität der Gegend grundlegend wandelte.
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