Mangala Devi Temple, Hinduistischer Tempel im Periyar-Tigerreservat, Kerala, Indien.
Der Mangala-Devi-Tempel ist ein Heiligtum aus Stein, das 1337 Meter über dem Meeresspiegel innerhalb eines Wildschutzgebiets liegt und auf dichte Wälder an der Grenze zwischen Kerala und Tamil Nadu blickt. Die Umgebung besteht aus geschütztem Waldland mit wenigen Gebäuden oder Infrastrukturen.
Das Heiligtum wurde im ersten Jahrhundert nach Christus vom antiken Herrscher Cheran Chenguttuvan als Kannagi Kottam während der Sangam-Zeit erbaut. Es überstand Jahrhunderte in diesem abgelegenen Waldgebiet und behielt seine ursprüngliche Funktion.
Der Tempel wird mit der Geschichte der Kannaki aus dem tamilischen Epos Silapathikaram verbunden, die sich nach einem Akt der Gerechtigkeit in eine Göttin verwandelt haben soll. Diese Verbindung prägt bis heute, wie Menschen den Ort wahrnehmen und besuchen.
Das Heiligtum ist für Besucher nur an bestimmten Tagen im April oder Mai zugänglich und erfordert Genehmigung von Waldbeamten. Der Weg führt 12 Kilometer durch geschütztes Naturschutzgebiet, daher sollten Besucher auf robuste Ausrüstung und körperliche Vorbereitung vorbereitet sein.
Das Heiligtum liegt an der Grenze zwischen zwei Bundesstaaten, wodurch sowohl Tamil Nadu als auch Kerala Behörden gemeinsam die Aufsicht übernehmen müssen. Diese geteilte Verantwortung führt zu ungewöhnlichen administrativen Regeln für den Besuch.
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