Anantnag, Verwaltungszentrum im Kaschmirtal, Indien
Anantnag ist eine Verwaltungsstadt im Kaschmir-Tal, Indien, die sich durch zahlreiche Wasserläufe und natürliche Quellen auszeichnet. Die Straßen verlaufen zwischen Wohnblöcken und Geschäftsvierteln, wo Holzhäuser neben modernen Bauten stehen.
Die Siedlung entstand bereits vor Jahrtausenden als Handelspunkt an alten Karawanenwegen durch das Gebirge. Unter den Mogulherrschern wuchs der Ort zu einem wichtigen Handelsposten heran und erhielt seinen zweiten Namen, Islamabad.
Der Name leitet sich von den unendlichen Quellen ab, die durch Straßen und Wohnviertel fließen und das Leben der Menschen prägen. Männer tragen häufig Pheran, einen traditionellen langen Mantel, während Frauen bunte Kopftücher und lokale Trachten bevorzugen.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit anderen Orten im Kaschmir-Tal, während die Hauptstraße Richtung Pahalgam und Achabal führt. Die meisten Besucher kommen zwischen Frühling und Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Straßen gut befahrbar sind.
Ein Mogulherrscher ließ hier einst einen Garten anlegen und gab der Stadt ihren zweiten Namen. Besucher können heute noch Überreste alter Wasserkanäle entdecken, die früher das gesamte Stadtgebiet durchzogen.
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