Baroda House, Kulturerbe-Gebäude in Neu-Delhi, Indien
Baroda House ist ein Herrenhaus in Neu-Delhi, das europäische und indische Architekturelemente kombiniert und sich über ein großes Grundstück erstreckt. Das Gebäude wird heute als Regionalhauptquartier der Nordbahnbahn genutzt.
Edwin Lutyens entwarf dieses Gebäude 1921 als Residenz für den Maharaja von Baroda. Das Projekt dauerte etwa anderthalb Jahrzehnte bis zur Fertigstellung.
Das Gebäude zeigt die Architektur von Fürstentümern aus der Britisch-Indischen Zeit und steht neben anderen bedeutenden Residenzen wie dem Hyderabad House und dem Bikaner House. Die Fassade vermischt europäische und indische Stilelemente, die bis heute sichtbar sind.
Das Gebäude befindet sich an der Kasturba Gandhi Marg neben dem Faridkot House und ist relativ leicht zu erreichen. Es ist wichtig zu beachten, dass das Gebäude als Verwaltungsquartier genutzt wird, daher ist der Zutritt eingeschränkt.
Die Bauherrschaft des Projekts lag bei Sir Sobha Singh, einem Unternehmer, der für seine aufwendigen Bauprojekte in Delhi bekannt war. Seine Beteiligung machte das Projekt zu einer bedeutenden Unternehmung in der kolonialen Architekturszene.
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