Khair-ul-Manzil, Moschee und Madrasa aus dem 16. Jahrhundert in Neu-Delhi, Indien
Khair-ul-Manzil ist ein Moscheenkomplex aus dem 16. Jahrhundert mit rotem Sandstein an seinen Toren und Strukturen aus der Zeit des Sultanats von Delhi. Die inneren Räume zeigen die architektonischen Merkmale dieser Epoche mit gewölbten Decken, Bögen und durchdachten geometrischen Mustern.
Eine Prinzessin aus dem Kaiserhof von Akbar ließ diesen religiösen Komplex 1561 in der Nähe der Purana Qila errichten als Zeichen ihrer Frömmigkeit. Die Stätte gewann später an Bedeutung, nachdem ein wichtiger historischer Vorfall in der näheren Umgebung stattgefunden hatte.
Die persische Inschrift auf der Marmorplakette über dem zentralen Tor stammt von einem Hofgelehrten aus Akbars Zeit und zeigt die literarische Raffiniertheit der Mughal-Periode. Besucher können diese Details in der Architektur und den eingemeißelten Texten erkennen, die von der Bildung und dem Geschmack der damaligen Herrscher sprechen.
Das Gelände ist leicht erreichbar, da es in der Nähe des Delhi High Court und des U-Bahn-Zentrums Pragati Maidan liegt. Die Indische Archäologiebehörde betreut diese wichtige Stätte und sorgt für ihren Schutz.
Ein versuchtes Attentat auf Kaiser Akbar ereignete sich 1564 in der Nähe dieser Moschee, als er von einem heiligen Schrein zurückkehrte. Diese dramatische Episode verbindet den Ort mit einem entscheidenden Moment in der Geschichte des Mughal-Reiches.
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