Takht-i Suleiman, Archäologische Stätte und Heiligtum im ländlichen Bezirk Chaman, Iran
Takht-e Soleyman ist ein archäologischer Komplex auf einer befestigten Plattform, die weit über die umliegenden Ebenen aufragend einen Tempel, eine Heiligtum und Wohnräume beherbergt. Der Ort zeigt übereinander gelagerte Bauphasen von mehreren Kulturen, mit Mauern aus Stein und Ziegeln, die verschiedene architektonische Stile bewahren.
Der Ort entstand in der Spätantike als königliches Heiligtum des Sassanidenreiches, das hier eine Festung mit mächtigen Mauern und Türmen errichtete. Später übernahmen Eroberer aus verschiedenen Epochen den Ort und hinterließen ihre eigenen Spuren in den Bauwerken.
Das Heiligtum ehrt die zoroastrische Göttin Anahita und zeigt, wie Feuer- und Wasserkult in dieser Region zusammenkamen. Man sieht heute noch Spuren dieser beiden Traditionen in den Mauern und Grundrissen, die Jahrhunderte überdauert haben.
Der Ort liegt hochgelegen in einer Region, die am besten in den wärmeren Monaten besucht wird. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da unebene Böden und Treppen auf dem Gelände vorhanden sind.
Unter der Plattform liegt eine unterirdische Lagune, die durch natürliche unterirdische Quellen ständig mit Wasser versorgt wird und seit Jahrtausenden nicht austrocknet. Nahebei gibt es einen aktiven Vulkan mit einer tiefen Schlucht, die gewaltige Dampfwolken ausstößt und das Gelände dramatisch prägt.
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