Zahedan, Provinzhauptstadt im Südosten des Iran
Zahedan ist eine Großstadt in der südöstlichen iranischen Provinz Sistan und Belutschistan und liegt in einer trockenen Region auf 1.352 Metern Höhe nahe der Grenzen zu Pakistan und Afghanistan. Die Stadt hat sich als wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit eigenständiger urbaner Struktur entwickelt.
Die Stadt wurde ursprünglich Dozdab genannt, ein Name, der sich auf die Banditen bezog, die in der trockenen Region nach Wasser suchten. Sie erhielt ihren heutigen Namen 1929 während des Besuchs von Reza Schah.
Die Makki-Moschee prägt das Stadtbild mit ihrer Mischung aus iranischen und indischen Bauelementen und dient als religiöser und sozialer Treffpunkt für die Balutscen und Perser vor Ort. Besucher können hier die Vielfalt der lokalen Gemeinden und ihre Traditionen erleben.
Ein internationaler Flughafen und Bahnverbindungen mit Pakistan machen es relativ einfach, die Stadt zu erreichen, während Straßen zu größeren Zentren wie Teheran und Maschhad führen. Der Besuch in den sommerlichen Monaten ist aufgrund der extremen Hitze weniger empfohlen; die kühleren Jahreszeiten sind angenehmer zum Erkunden.
Die Stadt wuchs in wenigen Jahrzehnten von einer kleinen Siedlung zu einer Metropole, großteils durch die Ankunft afghanischer Flüchtlinge während regionaler Konflikte. Dieses schnelle Wachstum hat die Bevölkerung und Kultur stark verändert.
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