Schahr-e Suchte, Archäologische Stätte in der Provinz Sistan und Belutschistan, Iran
Shahr-e Sukhteh ist eine archäologische Stätte in der Provinz Sistan und Belutschistan und erstreckt sich über ein großes Gebiet mit Ruinen von Wohnvierteln, Werkstätten und Friedhöfen. Die Grabungen enthüllen Spuren von Bewässerungssystemen, die die frühen Bewohner zur Versorgung ihrer Stadt angelegt hatten.
Die Stätte war ein Zentrum der Bronzezeit, das etwa 3200 v. Chr. gegründet wurde und Hunderte von Jahren als bedeutende Stadt existierte. Die archäologischen Schichten zeigen, dass es später aufgegeben wurde und in Vergessenheit geriet.
Die Ausgrabungen zeigen Keramik, Werkzeuge und Siegel mit Szenen aus dem alltäglichen Leben der früheren Bewohner. Diese Funde geben Einblick in Handwerk, Handel und soziale Strukturen einer antiken Gesellschaft.
Der Ort liegt in einer trockenen Region und ist am besten früh am Morgen oder am späten Nachmittag zu besuchen, wenn die Temperaturen angenehmer sind. Gutes Schuhwerk und Sonnenschutz sind wichtig, da es dort wenig Schutz vor der Sonne gibt.
Unter den Funden ist eine künstliche Augenkugel aus leichtem Material, die zeigt, dass die Bewohner bereits Prothesen herstellen konnten. Dieses Objekt ist eines der ältesten bekannten Beispiele für medizinische Geräte in der Archäologie.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.