Dahan-e Gholaman, Archäologische Ausgrabungsstätte nahe Zabol, Iran.
Dahan-e Gholaman ist eine archäologische Stätte in der Nähe von Zabol mit Überresten eines alten Siedlungsplatzes aus der Antike. Der Ort zeigt Lehmziegelhäuser, alte Wasserwege und eine regelmäßige Anordnung von Strukturen, die das tägliche Leben einer früheren Zivilisation offenbaren.
Ein italienischer Archäologe entdeckte die Stätte 1960 und führte zwischen 1962 und 1966 umfangreiche Ausgrabungen durch. Diese Forschung legte das Wissen über ein bedeutendes städtisches Zentrum aus der Achämeniden-Zeit frei.
Die ausgegrabenen Strukturen zeigen ein Heiligtum mit drei Altären, das möglicherweise persischen Gottheiten gewidmet war. Besucher können die Anordnung dieser religiösen Räume heute noch erkennen und einen Eindruck vom Glaubensleben dieser antiken Gemeinschaft gewinnen.
Die Stätte liegt in einer Wüstenlandschaft und benötigt eine Fahrt von Zabol aus, wobei Wasser und Sonnenschutz wesentlich sind. Besucher sollten sich ausreichend Zeit nehmen, um die zerstreuten Strukturen über das Gelände verteilt zu erkunden.
27 Strukturen bilden eine bemerkenswerte gerade Linie entlang der nördlichen Grenze, was zeigt, dass dies die größte bekannte Achämeniden-Siedlung im Osten des Landes ist. Diese ungewöhnliche Anordnung lässt auf eine sorgfältige Planungsabsicht der ursprünglichen Erbauer schließen.
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