Alamut, Bergregion in der Provinz Qazvin, Iran.
Alamut ist eine Bergregion an der westlichen Seite des Alborz-Gebirges in der Provinz Qazvin. Sie erstreckt sich zwischen der Qazvin-Ebene und den Waldhängen von Mazandaran und beherbergt mindestens zwanzig mittelalterliche Burgen, darunter die Hauptfestung auf einem steilen Felsen in 2.163 Metern Höhe.
1090 gründete Hassan-i Sabbah auf der Alamut-Burg das Zentrum des Nizari-Ismaili-Staates. Von hier aus entstand ein Netzwerk von Festungen, das sich über den Iran und Irak erstreckte.
Die Region ist sprachlich vielfältig geprägt: Menschen sprechen Tati, während in Grenznähe Gilaki und Mazandarani gesprochen werden. Diese Sprachenlandschaft zeigt sich heute noch im Alltag und in lokalen Gesprächen.
Die Region ist relativ bergig und verteilt sich über ein großes Gebiet, daher ist die Erkundung zeitaufwändig. Besucher sollten sich auf längere Fahrten einstellen und die Wanderwege gut planen.
Das Gebiet beherbergt den Ovan-See sowie Reisfelder, Obstgärten und natürliche Quellen, die eine grüne Oase in der Berglandschaft schaffen. Diese Mischung aus Wasser, Landwirtschaft und Gebirge prägt das Landschaftsbild auf überraschende Weise.
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