Shahi Island, Insel in der Provinz Ost-Aserbaidschan, Iran
Shahi Island ist die größte Insel im Urmia-See und erstreckt sich über eine ausgedehnte Landfläche im östlichen Teil des Gewässers. Das Eiland beherbergt mehrere permanente Dörfer und bietet abwechslungsreiches Gelände mit verschiedenen Landschaftszonen.
Die Insel war im 13. Jahrhundert ein bedeutender historischer Ort, als ein mongolischer Herrscher dort beigesetzt wurde. Sein Grab liegt auf der Insel, wurde aber nie vollständig lokalisiert und erforscht.
Das Dorf Burachalu und weitere Siedlungen auf der Insel zeigen traditionelle Lebensweisen mit lokalen Bräuchen und handwerklichen Praktiken, die seit Generationen weitergegeben werden.
Der östliche Teil der Insel ist mit dem Festland verbunden, da der Wasserspiegel des Urmia-Sees gesunken ist, was einen direkten Zugang ohne Wasserverkehr ermöglicht. Besucher sollten sich auf wechselnde Bedingungen einstellen und die lokalen Wege erkunden.
Die Insel erhielt nach der politischen Umgestaltung des Landes 1979 einen neuen Namen, der die ideologische Verschiebung widerspiegelt. Dies zeigt, wie geografische Namen manchmal Geschichte und politische Veränderungen dokumentieren.
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