Dschulfa, Armenisches Viertel in Isfahan, Iran
New Julfa ist ein Stadtviertel am südlichen Ufer des Flusses Zayandehrud, das sich durch armenische Kirchen und Wohngebäude im persischen Stil auszeichnet. Die Gegend erstreckt sich über ein größeres Gebiet mit mehreren religiösen Bauwerken und dicht bebauten Wohnstraßen.
Ein persischer König brachte armenische Kaufleute Anfang des 17. Jahrhunderts hierher, um den Handel zu stärken und die Handelsrouten zu kontrollieren. Diesen Umzug in diese speziell errichtete Siedlung verdankt das Viertel seinen Namen und seinen ursprünglichen Charakter.
Die armenisch geprägte Gegend zeigt sich im Straßenbild durch religiöse Symbole und verzierte Häuser, die von der armenischen Bevölkerung bewohnt werden. Man sieht das kulturelle Leben in den Innenhöfen und an den Kirchen, wo Gottesdienste und Feste stattfinden.
Das Viertel ist über mehrere Brücken mit dem Zentrum Isfahans verbunden und wird durch regelmäßige Buslinien bedient. Die beste Erkundung erfolgt zu Fuß, da die Straßen eng und für Autos schwer zu befahren sind.
Die erste Druckerei des Landes wurde hier gegründet und gab Bücher in armenischer und persischer Sprache heraus. Diese Druckerei spielte eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Wissen in beiden Kulturen.
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