Portugiesisches Fort von Qeschm, Militärfestung in Qeshm, Iran
Die portugiesische Burg auf der Insel Qeschm ist eine Steinstruktur mit roten Mauern und mehreren funktionalen Bereichen wie Militärquartiere, Wasserspeicher und Gefängniszellen. Das Bauwerk liegt erhöht und bietet Ausblicke auf den Persischen Golf und die umliegenden Gewässer.
Der portugiesische Befehlshaber Rui Freire de Andrada errichtete die Festung 1621 als strategischen Stützpunkt zur Kontrolle der Handelswege im Persischen Golf. Die Anlage wurde später unter Safaviden-Einfluss umgebaut und erweitert.
Die Burg verbindet portugiesische Kolonialbauweise mit safavidischen Elementen und nutzt Naturstein, Holz und lokale Baustoffe. Man sieht diese Mischung in jedem Raum und kann nachvollziehen, wie zwei Kulturen hier zusammengekommen sind.
Man erreicht die Festung leicht über den Velayat Square im Stadtzentrum und findet in der Nähe mehrere Restaurants und Unterkünfte. Der Fußweg zum Bauwerk ist gut machbar und die Umgebung bietet genug Orte zum Essen und Übernachten.
Ausgrabungen 2008 förderten überraschende Funde zutage, darunter chinesische Keramik und venezianisches Glas aus verschiedenen Epochen. Diese Objekte zeigen, dass der Ort ein Treffpunkt für Händler aus der ganzen Welt war.
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