Grab des Daniel, Heiliges Mausoleum in Shush, Iran
Das Grabmal des Daniel ist ein Mausoleum in Schusch, Iran, mit einer weißen Fassade und einer mehrstufigen Kuppel, die 20 Meter in die Höhe ragt. Die Kuppel besitzt 25 konische Ringe und ist von jedem Punkt der Stadt aus zu sehen, was dem Gebäude eine weithin erkennbare Silhouette verleiht.
Das gegenwärtige Bauwerk stammt aus der Kadscharenzeit und ersetzte ältere Strukturen an derselben Stelle. Die zweilagige Kuppel wurde während der Seldschukenzeit errichtet und zeigt damals fortschrittliche Bautechniken, die den oberen Teil des Heiligtums bis heute prägen.
Der Ort bleibt sowohl für Muslime als auch für Juden ein Ziel der Verehrung, da Daniel nach der Überlieferung hier begraben liegt. Pilger aus beiden Gemeinschaften besuchen die Grabstätte regelmäßig und beten in den umgebenden Innenhöfen unter den gewölbten Arkaden.
Besucher betreten das Bauwerk durch zwei Innenhöfe, in denen sich Räume für Gäste befinden und die Ruhe zum Verweilen bieten. Im Inneren der Grabkammer führen Spiegelverzierungen und durchgehende Fliesenarbeiten durch die einzelnen Bereiche des Komplexes.
Fliesen mit Inschriften aus dem Jahr 1330 nach islamischer Zeitrechnung sind in mehreren Bereichen des Komplexes erhalten geblieben. Diese Tafeln markieren architektonische Elemente und geben Hinweise auf frühere Bauphasen, die Besucher beim Durchschreiten der Anlage entdecken können.
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