Shush Castle, Archäologische Festung in Shush, Iran
Shush Castle ist eine aus Stein errichtete Festung in der Stadt Shush im Iran, die auf dem höchsten Punkt der antiken Ruinenhügel von Susa steht. Das Gebäude hat eine trapezförmige Grundform mit zwei Innenhöfen und massiven Mauern, die heute als Museum genutzt werden.
Ein französischer Archäologe ließ die Festung 1897 errichten, um als Stützpunkt für die Ausgrabungen in der antiken Stadt Susa zu dienen. Die Arbeiten, die von hier aus koordiniert wurden, dauerten Jahrzehnte und legten einen der wichtigsten Fundorte der persischen Geschichte frei.
Die Burg trägt den lokalen Namen Qaleh-ye Shush und liegt direkt über den antiken Ausgrabungsfeldern von Susa, sodass Besucher die Schichten der Geschichte buchstäblich unter sich sehen können. In den Ausstellungsräumen werden Funde gezeigt, die aus dem unmittelbar angrenzenden Boden stammen, was den Zusammenhang zwischen Gebäude und Fundstätte sehr anschaulich macht.
Das Gebäude steht auf einem Hügel, sodass der Zugang einige Stufen erfordert, und der Blick von oben auf die Ausgrabungsfelder lohnt den Aufstieg. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen, da die Böden uneben sein können.
Ein Teil der Mauern wurde aus Ziegeln errichtet, die von einem sehr alten Staudammprojekt in der Gegend stammen und viele Jahrhunderte alt waren, als sie verbaut wurden. Diese wiederverwendeten Materialien stammen also nicht aus dem 19. Jahrhundert, sondern reichen in eine weit entfernte Vergangenheit zurück.
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