Freitagsmoschee von Varāmīn, Historische Moschee in Varamin, Iran.
Die Jameh-Moschee von Varamin ist ein religiöses Gebäude aus Backstein und Kacheln in der Nähe von Teheran. Das Gebäude erstreckt sich über eine große Fläche und wird von einem zentralen Gewölbe gekrönt, das auf einem mehrseitigen Trommelsystem ruht.
Das Gebäude entstand im frühen 14. Jahrhundert unter der Herrschaft der Ilkhaniden-Dynastie und wurde in den folgenden Generationen erweitert und angepasst. Später wurden bedeutende Arbeiten durchgeführt, um die ursprüngliche Struktur zu bewahren und zu erneuern.
Die Moschee zeigt Merkmale der Ilkhaniden- und Timuridischen Architektur durch aufwendige geometrische Muster und Ziegelornamente, die das Innere und die Außenflächen schmücken. Diese Verzierungen waren typisch für religiöse Gebäude dieser Zeit und spiegeln die künstlerischen Vorlieben der Epoche wider.
Das Gebäude bleibt ein aktives religiöses Zentrum und Besucher sollten sich der lokalen Gebräuche und Gebetszeiten bewusst sein. Der Ort erfordert angemessene Kleidung und respektvolles Verhalten beim Betreten der heiligen Räume.
Das Dach wird von einer sechzehneckigen Trommel getragen, die mit abwechselnden Fenstern ausgestattet ist und so natürliches Licht auf subtile Weise in den Innenraum bringt. Diese Designlösung war ungewöhnlich und zeigt die technische Kreativität der Baumeister jener Zeit.
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