Iltschi-Moschee, Safawidische Moschee im Bezirk 3 Isfahan, Iran.
Die Ilchi-Moschee ist ein Heiligtum in Bezirk 3 mit traditionellen persischen Elementen aus Ziegel, Mörtel und Keramikfliesen. Die Fassade und der Gebetsraum zeigen geometrische Muster, die charakteristisch für die Safawidenzeit sind.
Die Moschee wurde von Saheb Soltan Beigom, Tochter eines Hofbeamten des Schahs, gegründet und der Bau begann 1686 unter Mohammad Ali ben Ostad ALibeyk. Sie entstand in einer Zeit, als Frauen als Mäzene bedeutende religiöse Bauwerke in Auftrag gaben.
Der Name Ilchi stammt aus dem Aserbaidschanischen und bedeutet Bote, was die kulturelle Durchmischung in der persischen Religionsarchitektur der Safawidenzeit widerspiegelt. Besucher können diese Verflechtung in den architektonischen Details und der Raumgestaltung sehen.
Die Moschee ist tagsüber für Besucher zugänglich und behält ihre regulären Gebetszeiten bei. Besucher sollten sich der religiösen Nutzung bewusst sein und angemessene Kleidung tragen.
Bemerkenswert ist, dass die Moschee von einer Frau gesponsert wurde, was in der islamischen Architekturgeschichte selten dokumentiert ist. Dies macht sie zu einem wichtigen Beispiel weiblichen Mäzenatentums in religiösen Bauvorhaben der Safawidenzeit.
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