Imamzade Esmail, Religiöses Mausoleum im Yazdi-Viertel, Isfahan, Iran
Das Imamzadeh Ismail ist ein Heiligtum mit einer Grabmoschee im Yazdi-Viertel, das aus Ziegeln, Verputz und dekorativen Kacheln errichtet wurde. Das Bauwerk zeigt typische Merkmale der seldschukischen und safavidischen Architektur mit einer gekachelten Kuppel und inneren Wandmalereien.
Der Bau des Mausoleums begann unter Shah Abbas I. im späten 16. Jahrhundert und wurde 1632 vollendet, wonach es 1702 umfangreiche Restaurierungen erfuhr. Diese Bauphase fiel in die Blütezeit der safavidischen Architektur, als Isfahans bedeutende religiöse Bauwerke entstanden.
Der Komplex ist ein Wallfahrtsort für Gläubige, die hier den Enkelsohn eines der wichtigsten Imame verehren. Die Besucher können die handgemalten Werke im Inneren bewundern, die das spirituelle Leben der Region widerspiegeln.
Der Komplex liegt in der Nähe des Platzes Imam Ali an der Hatef-Straße und ist für Besucher während der regulären Öffnungszeiten zugänglich. Es ist ratsam, vor dem Besuch die genauen Zugangszeiten zu überprüfen und bescheidene Kleidung zu tragen, da es sich um einen religiösen Ort handelt.
Das Eingangstor ist mit zwei vergoldeten Holztüren geschmückt, die aufwändige Goldlinien gegen einen stahlblauen Hintergrund zeigen. Diese Türen leiten zu einer kunstvollen Kuppel über Ismails Grab, was den Eingang zu einem visuellen Höhepunkt macht.
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