Nimawar-Schule, Schule im Iran
Die Nimavard Madrasa ist eine Schule aus Ziegeln, Gips und Fliesen, die sich über etwa vierzig Meter in Länge und Breite erstreckt. Das Gebäude hat einen großen Eingangsbogen namens Iwan und ist symmetrisch angelegt, mit mehreren Räumen und Höfen für Unterricht und Studium.
Das Gebäude wurde 1705 während der Safaviden-Dynastie erbaut und diente als Bildungszentrum für Studenten aus der Region. 1951 wurde es offiziell in die iranische Liste des nationalen Kulturerbes aufgenommen und ist seitdem geschützt.
Der Name Nimavard bezieht sich auf das Viertel, in dem die Madrasa seit über drei Jahrhunderten steht. Die Räume zeigen, wie Bildung und Gebet eng miteinander verbunden waren, mit einfachen, funktionalen Räumen, die für konzentriertes Lernen entworfen wurden.
Das Gebäude liegt in der Nähe des großen Basars von Isfahan und ist leicht zu erreichen. Die Innenbereiche sind kühl und ruhig, was es zu einem angenehmen Ort macht, um die alten Räume und Höfe zu erkunden.
Die Südwand und Nordwand tragen Inschriften in einer Schrift namens Quadrat-Kufisch, eine alte Art der Kalligrafie mit religiösen Texten. Diese Inschriften zeigen die Kunstfertigkeit der Handwerker und geben dem Raum eine tiefe Ruhe, die man beim Betreten spürt.
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