Zendan-e Soleyman, Ruhender Vulkan und Heiligtum im ländlichen Bezirk Chaman, Iran
Zendan-e Soleyman ist ein kegelförmiger Berg in der Chaman Rural District im Iran, der sich etwa 97 Meter über die umgebende Ebene erhebt und von Kalksteinformationen geprägt wird. Der tiefe Krater an seinem Gipfel ist die markanteste Besonderheit, während die Abhänge mineralische Ablagerungen zeigen.
Zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert diente dieser Ort während der sassanidischen Periode als bedeutendes Heiligtum für Zoroastrier. Seine Bedeutung als heiliger Platz reicht bis in die Antike zurück und prägt die historische Wahrnehmung des Berges heute.
Der Ort ist in der persischen Mythologie mit König Salomo verbunden, der der Legende nach übernatürliche Wesen in der Kraterhöhle gefangen hielt. Besucher können diese tiefe kulturelle Verbindung spüren, die das Verständnis für die lokale Bedeutung des Ortes prägt.
Eine 15-Minuten-Wanderung von der Takab-Straße bringt Besucher zum Kraterkranz auf einer Höhe von 2.254 Metern. Der Weg ist zwar nicht besonders schwierig, aber festes Schuhwerk und Vorsicht beim unebenen Gelände sind wichtig.
Entgegen dem Anschein war diese Formation nicht das Ergebnis vulkanischer Aktivität, sondern entwickelte sich durch artesische Quellen. Die daraus entstehenden Kalksteinablagerungen schufen die bemerkenswerte Struktur, die Besucher heute sehen.
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