Imamzade Hossein, Mausoleum und Pilgerstätte im Zentralbezirk von Qazvin, Iran
Imamzadeh Husayn ist ein Heiligtum und Begräbnisort in der Qazvin-Region mit einer großen Zentralkuppel, sechs Minaretten am Eingang und mehreren Innenhöfen. Die Räume sind mit bunten persischen Fliesen, dekorativen Bogennischen und kunstvollen Verzierungen ausgestattet.
Der Bau entstand während der Safawiden-Zeit um das Grab eines Verwandten des achten schiitischen Imams herum. Spätere Dynastien erweiterten die Anlage schrittweise mit neuen Strukturen und Dekorationen.
Der Name verweist auf einen Nachkommen des achten schiitischen Imams, dessen Verehrung hier an den Wänden und Böden sichtbar wird. Die Besucher sehen überall aufwändige Kalligrafien und Spiegelmosaike, die zeigen, wie wichtig dieser Ort für Pilger aus der Region ist.
Der Zugang ist in separate Eingänge für Männer und Frauen unterteilt, was Besucher beim Ankommen beachten sollten. Es gibt einen öffentlichen Brunnen auf dem Gelände und eine Küche, in der täglich Mahlzeiten zubereitet und an Bedürftige verteilt werden.
Im Inneren befindet sich eine kostbare Holztruhe, die 1630 von Zinat Beigom, der Tochter eines Safawiden-Herrschers, als Gabe gestiftet wurde. Diese Truhe bedeckt die Grabkammer und zeigt den Status des Ortes bei königlichen Familien.
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