Akureyri, Verwaltungszentrum in der Nordostregion, Island
Akureyri ist ein Zentrum im Nordosten Islands, das sich entlang des Eyjafjörður erstreckt, wo sich Wohnviertel und Geschäftsbereiche zwischen Küste und Hängen verteilen. Die Stadt liegt eingebettet in ein Tal, dessen Berge das Wasser auf beiden Seiten umschließen.
Die Ansiedlung entstand Ende des 18. Jahrhunderts als dänischer Handelsposten und erhielt wenige Jahre später das Recht, als vollwertiger Ort mit dauerhaften Händlern zu bestehen. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zum Hauptort der Region und zum Knotenpunkt für Fischerei und Handel im Norden der Insel.
Das örtliche Gartenbaumuseum zeigt, wie die nordische Pflanzenwelt seit über einem Jahrhundert erforscht wird. Besucher können zwischen Beeten spazieren, in denen Arten aus der Arktis neben solchen aus gemäßigten Zonen wachsen.
Busse fahren ohne Fahrpreis durch die verschiedenen Stadtviertel und verbinden Wohngebiete mit Museen, Läden und Freizeiteinrichtungen. Fußgänger können die meisten Bereiche bequem erreichen, da die Entfernungen überschaubar sind und Wege meist eben verlaufen.
In den Wintermonaten leuchten die Ampeln im Zentrum in Herzform rot, eine Tradition, die während der Finanzkrise begonnen hat. Diese kleinen roten Herzen an den Kreuzungen erinnern die Bewohner daran, Zuversicht zu bewahren, auch in schwierigen Zeiten.
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