Landakotskirkja, Katholische Kathedrale in Reykjavík, Island.
Die Landakotskirkja ist eine katholische Kathedrale in Reykjavík, die vollständig aus Beton im Stil der Neugotik erbaut wurde und durch einen charakteristischen flachen Turm und Spitzbögen auffällt. Das Innere wird durch kunstvolle Details geprägt, die den Raum strukturieren.
Das Kirchengebäude entstand 1929 als Nachfolger einer 1864 gegründeten Kapelle, die französische Priester auf dem Landakot-Gelände errichtet hatten. Die Kathedrale war nach ihrer Fertigstellung für mehrere Jahrzehnte das größte Gotteshaus Island.
Die Kathedrale zeigt eine Sammlung von Kunstwerken des holländischen Ateliers J.W. Ramakers & Sons, darunter aufwendig gestaltete Seitenaltäre und eine kunstvolle Kanzel, die das Innere prägen.
Die Kathedrale befindet sich zentral in Reykjavík und ist in der Regel vormittags und nachmittags für Besucher zugänglich. Der Ort lässt sich leicht zu Fuß erreichen und verfügt über eine angenehme Umgebung zum Erkunden.
Das Gebäude war ein Pionierwerk beim Einsatz von Beton für religiöse Architektur in Island und zeigt ein seltenes Beispiel für die Verbindung dieses modernen Materials mit gotischen Formen. Diese ungewöhnliche Materialwahl machte das Bauwerk zu einem Experiment in der isländischen Sakralbaukunst.
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