Bjarnarfjörður, Fjord in den Westfjorden, Island.
Bjarnarfjörður ist ein Fjord in den Westfjorden, der sich etwa 6,5 Kilometer weit ins Landesinnere erstreckt und von steilen Klippen gesäumt ist. Die Wasserstraße ist etwa 5,5 Kilometer breit und wird von zwei Hauptstraßen begrenzt: Drangsnesvegur an der Südküste und Strandavegur am nördlichen Ufer, die zu den heißen Quellen von Krossnes führt.
Die thermale Quelle Gvendarlaug beim Hof Klúka im Fjord wird seit der mittelalterlichen Saga-Zeit zum Baden genutzt. Dieses Badewasser hat die Region seit Jahrhunderten geprägt und ist immer noch Teil des täglichen Lebens der wenigen Menschen, die hier leben.
Das nahe gelegene Museum für Hexerei und Zauberei zeigt drei verbundene Torfhäuser mit Einblicken in das Leben und die Überzeugungen der Menschen aus dem 17. Jahrhundert. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck davon, wie die Bewohner dieser abgelegenen Region damals lebten und dachten.
Der Fjord ist von zwei Straßen leicht erreichbar und lädt zum Erkunden ein, wobei die nördliche Route zu den Badeanlagen von Krossnes führt. Besucher sollten sich auf wechselhaftes Wetter vorbereiten und festes Schuhwerk tragen, um die Küstenlandschaft sicher zu erforschen.
Der Berg Lambatindur mit einer Hohe von etwa 850 Metern bietet Ausblicke auf Sibirisches Treibholz, das an den Küsten des Fjords angeschwemmt wird. Diese in Asien gewachsenen Holzstücke driften über den Ozean hierher und schaffen eine unerwartete Verbindung zwischen entfernten Teilen der Welt.
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