Kolugljúfur, Natürliche Schlucht im Norden Islands.
Kolugljúfur ist ein Canyon im Norden Islands, der sich über etwa einen Kilometer erstreckt und eine Reihe von sieben Wasserfällen aufweist, die über steile Felswände herabstürzen. Die Wände dieses Canyons erreichen Tiefen von etwa 50 Metern und schaffen eine dramatische Schlucht, die vom Fluss Víðidalsá über Jahrtausende hinweg geformt wurde.
Der Canyon entstand über Millionen von Jahren, als der Fluss Víðidalsá durch die Gesteine des Landes strömte und tiefe Schluchten in die Landschaft grub. Diese langsame Erosion formte das Tal, das Besucher heute sehen, wobei jede Ebene und jeder Wasserfallsprung die geologische Geschichte Islands erzählt.
Der Name des Canyons stammt aus einer lokalen Sage über eine Riesin namens Kola, die am Rand des Canyons Lachse fangen sollte. Diese Geschichte ist heute noch in der Region lebendig und prägt die Art, wie Einheimische und Besucher den Ort wahrnehmen.
Besucher können zwei Beobachtungsplattformen in der Nähe des Parkplatzes nutzen, die klare Blicke auf die Wasserfälle und den Canyon bieten. Diese Standorte sind leicht erreichbar und ermöglichen es, die Schlucht aus verschiedenen Winkeln zu betrachten.
Eine besondere Formation auf der westlichen Seite namens Kolurúm wird in lokalen Geschichten als der Schlafplatz der Riesin Kola beschrieben. Dieses natürliche Merkmal ist weniger bekannt als die Wasserfälle selbst, aber es verbindet die physische Landschaft mit der regionalen Folklore auf faszinierende Weise.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.