EiríksstaðIr, Archäologische Stätte und Freilichtmuseum in Haukadalur, Island.
Eiríksstaðir ist ein archäologisches Gelände mit einem nachgebauten Langhaus, das zeigt, wie Menschen in Island während der Wikingerzeit lebten. Das Haus hat Mauern aus Torf und Holzrahmen und enthält eine zentrale Feuerstelle, um die sich Sitzplätze aneinanderreihen.
Das Gelände wurde im Laufe von archäologischen Ausgrabungen erforscht und enthüllte Gebäudereste aus dem 9. und 10. Jahrhundert, die Hinweise auf frühe Siedlungen in Island geben. Diese Funde zeigen, wie die ersten Bewohner ihre Häuser bauten und ihr tägliches Leben organisiert haben.
Der Ort war die Heimat von Erik dem Roten und die Geburtsstätte seines Sohnes Leif, dessen Name in der Familie und in Island bis heute nachwirkt. Besucher können spüren, wie dieser Platz für die isländische Geschichte und Identität eine besondere Rolle spielt.
Der Ort ist Außenmuseum und bietet Besuchern Gelegenheit, mit Führung mehr über das Leben in der Wikingerzeit zu erfahren. Warme Kleidung und wetterfeste Ausrüstung sind wichtig, da das isländische Wetter wechselhaft und windig sein kann.
Bei Ausgrabungen wurden Spinnwirtel aus Stein gefunden, die darauf hindeuten, dass Frauen in diesem Haus einen spezialisierten Arbeitsbereich für Textilproduktion hatten. Diese Funde zeigen eine Seite der Wikingergesellschaft, die oft übersehen wird.
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