Bessastaðir, Präsidentenresidenz in Garðabær, Island.
Bessastaðir ist ein weißes Steingebäude an der Küste von Garðabær mit mehreren verbundenen Flügeln und einer angegliederten Kirche auf dem ausgedehnten Grundstück. Die Struktur erstreckt sich über das Gelände und bietet Raum für sowohl private als auch offizielle Funktionen.
Die Stätte wurde um 1000 gegründet und kam 1241 unter norwegische königliche Kontrolle. Das Gebäude prägt seitdem die Geschichte der isländischen Staatlichkeit als führender Verwaltungssitz.
Das Haus beherbergt eine Sammlung isländischer Kunstwerke und dient als Schauplatz von Staatszeremonien und diplomatischen Empfängen. Diese Funktionen prägen das Aussehen und die Nutzung des Ortes bis heute.
Man kann die Außenanlagen und Gärten des Grundstücks besichtigen, ohne dabei die privaten oder offiziellen Innenräume betreten zu müssen. Ein Besuch funktioniert am besten an einem ruhigen Wochentag, wenn der Ort weniger für offizielle Anlässe in Anspruch genommen wird.
1627 wehrten die Bewohner einen Angriff von türkischen Piraten ab, die versuchten, Menschen in die Sklaverei zu entführen. Dieses Ereignis zeigt die exponierte Lage des Ortes an der isländischen Küste während dieser Zeit.
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