Grímsey, Insel am Polarkreis nahe Akureyri, Island
Grímsey ist ein Eiland mit steilen Klippen, die von Seevogelpopulationen bevölkert werden und eine kleine Fischersiedlung beherbergen. Die Insel misst etwa 5 Quadratkilometer und wird von rauen Wellen umgeben, die ihre felsige Küste ständig umspülen.
Wikinger ließen sich hier in der späten Wikingerzeit nieder und entwickelten Fischfangmethoden, die bis heute die Grundlage der lokalen Wirtschaft bilden. Die Siedlung Sandvík entstand aus dieser frühen Besiedlung und existiert ohne Unterbrechung bis in die Gegenwart.
Die Insel hat tiefe Wurzeln in der Fischerei, und die wenigen hier lebenden Menschen führen diese Tradition täglich fort, die seit Generationen an ihre Familien weitergegeben wurde.
Fähren verkehren das ganze Jahr über von Dalvík zur Insel, mit häufigeren Fahrten in den wärmeren Monaten. Besucher sollten mit wechselhaftem Wetter rechnen und geeignete Kleidung mitbringen, da die Bedingungen schnell umschwenken können.
Der Markstein des nördlichen Polarkreises auf der Insel wird regelmäßig versetzt, weil sich die Erdachse langsam verschiebt und die genaue Position damit ändert. Dies macht Grímsey zu einem ungewöhnlichen Ort, wo ein geografischer Bezugsmarker immer wieder neu gesetzt werden muss.
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