Höfði, Art Nouveau Villa in Reykjavík, Island
Das Höfði ist ein weiß gestrichenes Holzhaus mit Jugendstil-Details, das nahe der Küste von Reykjavík liegt und Ausblicke auf die Bucht bietet. Das Gebäude hat verzierte Holzelemente und große Fenster, die das klassische Design dieser Architekturepoche widerspiegeln.
Das Gebäude wurde 1909 als Residenz für einen französischen Konsul erbaut und stammt von einem norwegischen Architekten. Es erlangte später weltweite Aufmerksamkeit, als es 1986 Schauplatz eines wichtigen Treffens zwischen zwei Weltmächten während einer Zeit großer politischer Spannungen war.
Das Haus war lange Zeit ein Ort für wichtige Zusammenkünfte und wurde von vielen bekannten Besuchern betreten. Heute kann man noch spüren, wie es über Jahrzehnte hinweg eine Rolle in den Beziehungen zwischen Ländern spielte.
Das Haus befindet sich an der Küstenpromenade von Reykjavík und ist von der Stadt zugänglich. Das Gebäude wird für offizielle Empfänge und Veranstaltungen genutzt, daher sind Besuchsmöglichkeiten begrenzt, aber die Außenseite kann jederzeit betrachtet werden.
Das Haus ist in lokalen Geschichten für einen übernatürlichen Bewohner bekannt, der angeblich dort umgeht. Diese Legenden haben dem Ort eine besondere Aura gegeben, die über seine architektonische und historische Bedeutung hinausgeht.
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