Rauðhólar, Geschützte Vulkanlandschaft mit Kegeln in Reykjavík, Island
Rauðhólar ist eine Gruppe von künstlichen Vulkankegeln in Reykjavík, die aus vulkanischer Asche und Gestein aufgebaut sind. Die Kegel entstanden, als Lava vor etwa 5000 Jahren über flaches Wasser floss und Dampfexplosionen auslöste, die später erstarrten und die heutigen rötlich gefärbten Erhebungen bildeten.
Vor etwa 5000 Jahren floss Lava aus dem Vulkansystem Brennisteinsfjöll über die Landschaft und erzeugte Dampfexplosionen, die die Rauðhólar-Kegel formten. Im 20. Jahrhundert, besonders während des Zweiten Weltkriegs, wurden große Mengen Gestein für den Bau von Straßen und Flughäfen abgebaut, bis die Gegend 1974 zum Schutzgebiet erklärt wurde.
Rauðhólar trägt einen Namen, der "Rote Hügel" bedeutet und von der rostrot gefärbten Oberfläche der Kegel stammt. Der Ort zeigt, wie Einheimische und Besucher die vulkanische Landschaft nutzen, um zu wandern, Fotos zu machen und sich von der Stadt zu erholen.
Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich und einfach zu Fuß oder mit Auto von Reykjavík zu erreichen, mit gut angelegten Wanderwegen durch die Gegend. Besucher sollten respektvoll auf den Wegen bleiben, festes Schuhwerk tragen und auf die unebenen, manchmal scharfkantigen Lavasteine achten.
Ursprünglich gab es über 100 Kegel in dieser Gegend, aber die meisten verschwanden im 20. Jahrhundert durch Steinabbau für Bauprojekte. Heute erinnern die verbliebenen Kegel an diese verlorenen Formationen und zeigen, wie menschliche Aktivitäten sogar uralte Landschaften verändern können.
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