Munkaþverá, Benediktinerkloster in Eyjafjörður, Island
Munkaþverá ist ein Klostergelände im Norden Islands mit einer 1844 erbauten Kirche und Überresten mittelalterlicher Bauwerke, die über das Grundstück verteilt sind. Die archäologischen Funde zeigen die Struktur und Nutzung des Ortes über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Das Kloster wurde 1155 gegründet und funktionierte bis 1550, als die Protestantische Reformation zu seiner Auflösung führte. Danach wurde das Gelände umgestaltet und seine religiöse Funktion aufgegeben.
Der Ort war bekannt für seine Gelehrten, die Reiseführer für Pilger nach Rom und Jerusalem verfassten. Diese intellektuelle Tradition prägte das religiöse Leben in der Region über Generationen hinweg.
Der Ort befindet sich im Norden Islands und kann mit geführten Touren erkundet werden, bei denen Fachleute die archäologischen Funde erklären. Besucher sollten sich auf isländisches Wetter vorbereiten und festes Schuhwerk tragen, um die unebenen Gelände sicher zu bewältigen.
Archäologische Ausgrabungen zeigen separate Gebetsbereiche für Mönche und lokale Bewohner, was unterschiedliche religiöse Praktiken innerhalb der Gemeinschaft deutet. Diese räumliche Trennung verrät viel über die soziale Struktur des Ortes im Mittelalter.
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